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#supporterstories – Michael Niederer

Michael Niederer – in Sachen Trikots und Fußballschuhe macht ihm keiner so schnell etwas vor! Seit 1997 sammelt er Dressen und hält aktuell bei über 750 Exemplaren, wofür er sogar vor einigen Jahren einen eigenen Raum eingerichtet hat, der besichtigt werden kann. Bei Schuhen vertrauen zahlreiche Bundesligaspielerinnen auf seine Expertise, darunter sogar die in Deutschland spielende Vanessza Nagy. In seiner Brust schlagen zwei Herzen: Im Männerbereich ist er glühender Anhänger von Austria Salzburg, bei den Frauen haben es ihm die Wölfinnen des spusu SKN angetan, von denen er bereits zahlreiche bei ihren Schuhwünschen glücklich machen konnte.

Als Frau kann man nie genug (Fußball) Schuhe besitzen. Hat Michael Niederer das gewünschte Paar besorgen können, beginnen die Spielerinnen zwar nicht hysterisch zu schreien, wie in einer bekannten TV-Werbung, dafür zaubert er ihnen ein Lächeln ins Gesicht, weil wieder alle Hebeln in Gang gesetzt wurden, um den Wünschen der Akteurinnen nachkommen zu können. Möglich macht dies 11teamsports, einem Fußball-Fachstore mit Filialen im gesamten deutschsprachigen Raum, bei dem Michael Niederer tätig ist.

 

Mit dem Teamfanklub und Freunden beim Halbfinalspiel der ÖFB-Frauen in den Niederlanden 2017

 

Erster Stadionbesuch 1996 gegen Steyr
Dabei begann alles ohne familären Fußball-Hintergrund. Erst in der Volksschule blühte die Liebe zum runden Leder so richtig auf. Passend in diese Zeit fiel auch die Hochphase der Salzburger Austria, neben dem SKN sein großer Herzensverein. Erstmals im Stadion seine Helden bewundern durfte Michael im Jahr 1996, bei einem Meisterschaftsspiel im Lehener Stadion gegen den damaligen Erstligisten Vorwärts Steyr. Bis heute sieht man ihn regelmäßig bei Spielen der violetten Salzburger im Stadion. „Ich fahre knapp alle zwei Wochen in den Westen, es ist wie alte Freunde zu treffen. Es geht sehr familär zu“, so Niederer, Gründer des Fanklub „Violette Teufel“.

Aus der Liebe zu den Salzburgern entstand auch seine Leidenschaft fürs Trikotsammeln. Begonnen hat alles 1997 mit einem Trikot von Gernot Plassneger, als 13-jähriger suchte er den Kontakt zu seinen Kindheits-Helden. Vor allem Heimo Pfeifenberger und Torwart Otto Konrad taten es dem Teenager an, umso größer war die Trauer, nachdem Konrad den Verein in Richtung Spanien verließ. „Aber bis heute pflege ich gute Kontakte zu beiden“, hat er inzwischen Verständnis für den Wechsel. Inzwischen umfasst seine Trikotsammlung nicht nur jede Saison der Salzburger seit den 70er-Jahren, sondern erstreckt sich auch über zahlreiche aktuelle und ehemalige Profivereine sowie viele Amateurklubs.

 

Die Ex-Wölfin und heutige Frankfurt-Legionärin Vanessza Nagy vertraut weiterhin auf die Expertise von Michael Niederer

 

Mit dem ÖFB-Teamfanklub Pielachtal gings 2017 zur Frauen-EM
Im Jahr 2016 verwirklichte Michael Niederer einen langgehegten Traum und richtete einen eigenen Trikotraum für seine mehr als 700 Dressen fassende Sammlung ein. Der Trikotraum kann gegen Voranmeldung besichtigt werden, während der Präsentation der Leibchen darf natürlich auch die eine oder andere Story aus mehr als zwanzig Jahren Sammelleidenschaft nicht fehlen. Zahlreiche bekannte Größen statten Michael Niederer bereits einen Besuch ab und bestaunten seine reichhaltige Sammlung. Neben FA-Cupsieger Paul Scharner waren auch schon GAK-Legende Didi Ramusch oder Europacupfinalist Michael Hatz in Wilhelmsburg zu Gast.

Sobald man mit ihm jedoch über Frauenfußball spricht, beginnen die Augen zu leuchten. Geschäftlich hat er mit mehreren Teams zu tun, angetan haben es ihm hier die Wölfinnen des spusu SKN St. Pölten. Schon vor der erfolgreichen EM 2017 verfolgte er den Frauenfußball unregelmäßig, war damals aber schon von der Athletik und der Technik bei den Frauen beeindruckt. „Nachdem ich Mitglied im Teamfanclub Pielachtal bin, war natürlich auch der Besuch des Halbfinals gegen Dänemark Pflicht!“ Umso größer dann die Freude, als Stefanie Enzinger ihm im Trikotraum eines ihrer SKN Trikots überreichte. „So oft es geht, bin ich bei Spielen der St. Pöltnerinnen vor Ort. Corona machte mir zuletzt leider komplett einen Strich durch die Rechnung, aber sobald es wieder möglich ist, werde ich dabei sein. Die Frauen des SKN haben eine gute Planung, die es mir ermöglicht, regelmäßig Spiele zu besuchen. Für alle anderen Begegnungen gibt es inzwischen eine tolle Berichterstattung via Social Media oder Livestreams.“, freut sich der Sammler.

 

Stefanie Enzinger präsentiert stolz ihre neuen Arbeitsgeräte

 

Freundin Pia spielte bei Landhaus mit Jasmin Eder
Die Sammlung an SKN-Trikots kann sich sehen lassen und bietet einen schönen Querschnitt mit Dressen der 15-jährigen Vereinsgeschichte der St. Pöltnerinnen. Darunter zu finden sich Leibchen der heutigen Teamleiterin Katharina Ehart, mehrere Champions League-Trikots zeugen von legendären Duellen auf dem Voithplatz sowie ein Exemplar der heutigen Frankfurt-Legionärin Vanessza Nagy. Die Ungarin vertraut trotz ihres Engagements in Deutschland in Sachen Schuhe weiterhin auf die Expertise von Michael Niederer. Zudem finden sich in der Sammlung auch weitere rot-weiß-rote Nationalteam-Trikots sowie ein Dress von Neulengbach-Urgestein Maria Gstöttner.

Mit dem St. Pöltnerinnen verbindet der Wilhelmsburger inzwischen jedoch auch eine geschäftliche Beziehung, zahlreiche Spielerinnen beriet der Wilhelmsburger bei der Auswahl an neuem Schuhwerk. Zudem arbeitet Wölfin Lissi Meyer seit wenigen Monaten im Kundenservice der Firma. „Lissi ist eine Bereicherung für das Unternehmen. Ihre professionelle Einstellung am Platz spiegelt sich auch in ihrer Arbeitsweise bei 11teamsports wieder!“, so Niederer, der privat glücklich vergeben ist. Die Dame an seiner Seite heißt Pia und spielte einst beim USC Landhaus selbst Fußball, unter anderem an der Seite von Jasmin Eder. „Pia drückt zwar der Austria aus Wien die Daumen, aber das war für uns nie das große Thema“, freut sich Niederer. Im Zuge des SKN-Heimspiels gegen Hartberg erfolgte vor wenigen Wochen zudem der erste gemeinsame Stadionbesuch. „Ein schönes Erlebnis!“

 

Der Trikot-Schauraum in Wilhelmsburg kann gegen Terminvereinbarung jederzeit besichtigt werden

 

„Ich hoffe, und da spreche ich denke ich für viele, dass die Pandemie bald vorüber ist und Stadionbesuche wieder in gewohnter Form stattfinden können. Dann werde ich wieder wieder bei den Wölfinnen auf der Tribüne stehen und den SKN unterstützen. Wer Interesse hat und gerne ein paar Raritäten sehen möchte, kann mich gerne im Trikotraum besuchen!“ Alle Infos zur Sammlung gibt’s unter www.salzburg-trikots.at
Instagram-Account: @salzburgtrikots

 

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