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SKN-Torhüterinnen spielen sich ins Rampenlicht

Auf Kunstrasen ging es am vergangenen Wochenende in der MBS Arena beim Turbine Hallencup zum siebenten Mal heiß her. In der stark besetzten Gruppe A belegten unsere Wölfinnen hinter den späteren Finalistinnen Rang 3 und beendeten das Turnier auf Rang 5. Den Pokal mit nach Hause nahmen die Jungwölfinnen in Neusiedl am See. Bei beiden Turnieren wurden jeweils SKN-Keeperinnen als beste Torhüterinnen des Turniers ausgezeichnet.

Freitagmittag machte sich die SKN-Delegation auf in Richtung Potsdam, wo am vergangenen Wochenende die siebte Ausgabe des Turbine Hallencup über die Bühne ging. Für die St. Pöltnerinnen warteten in Gruppe A mit Celtic Glasgow, Sparta Prag und Gastgeber Turbine Potsdam drei namhafte Gegner. Das Eröffnungsspiel gegen Turbine begann gleich mit einem Dämpfer, doch die Wölfinnen erholten sich vom frühen Gegentreffer und drehten die Partie. Zwei Minuten vor dem Ende gelang den Turbinen der Ausgleich und somit für beide Teams der erste Punktgewinn des Turniers. Sparta Prag machte seine Rolle als Mitfavorit schnell klar, gewann erst 4:0 gegen Glasgow und anschließend 5:0 gegen den SKN. In der dritten Partie gelang den Wölfinnen der erste volle Erfolg beim 2:1 gegen Celtic. Diese Punkteausbeute erhöhte man am Ende des ersten Tages, vor den Augen des österreichischen Botschafters, Dr. Peter Huber, mit einem 2:1 im Rückspiel gegen Turbine Potsdam. Damit lag man am Ende des Tages noch in Reichweite des Aufstiegs und hatte alles selbst in der Hand.

Olsen zur besten Keeperin des Turniers gekürt
Der Sonntag begann jedoch sogleich mit einer 0:3-Schlappe gegen Sparta, womit das Halbfinale in weite Ferne rückte. Man rehabilitierte sich zwar mit einem fulminanten 7:1 gegen Celtic, das reichte allerdings nur zu Rang 3 in Gruppe A und der damit verbundenen Zwischenrunde. Gegen Gintra geriet man zum vierten Mal in diesem Turnier in Rückstand, Fanni Vágó und Stefanie Enzinger drehten jedoch innerhalb von nur 60 Sekunden die Partie und stellten die Weichen zum Sieg. Beide wiederholten ihr Kunststück auch gegen Celtic Glasgow im Spiel um Platz 5 und führten den SKN zum Triumph über die Schotinnen. Ein später Anschlußtreffer brachte nochmals etwas Spannung, eng wurde es allerdings nicht mehr für das rot-weiß-rote Team. SKN-Gruppengegnerinnen Turbine Potsdam und Sparta Prag machten sich das Finale untereinander aus, die Tschechinnen holten mit einem 4:1 im Endspiel erstmals den Turbine Hallencup. Ein weiteres Zeichen für die enorme Stärke der St. Pölten-Gruppe A.

Hilde Gunn Olsen wurde von den Trainern zur Torhüterin des Turniers gewählt und freute sich sichtlich über die Auszeichnung. Die Österreich-Sympathien der Turbine Fans war bei Spielen unserer Wölfinnen deutlich zu spüren, mit lauten Sprechchören feuerten sie den SKN während des gesamten Turniers an. Auch beim gesamten Organisationsteam war die Freude über das Wiedersehen mit den „Pöltnerinnen“ sichtbar.

7. Turbine Hallencup – in Potsdam (Deutschland)
1. Sparta Prag (Tschechische Republik)
2. FFC Turbine Postdam (Deutschland)
3. Czarni Sosnowiec (Polen)
4. MTK Hungária Budapest (Ungarn)
5. SKN St. Pölten Frauen
6. Celtic Glasgow (Schottland)
7. Gintra Universitetas (Litauen)
8. Roter Stern Belgrad (Serbien)

Beste Torhüterin des Turniers: Hilde Gunn Olsen (SKN St. Pölten)

 

SKN II räumt auch in Neusiedl am See ab
Das erste internationale Hallenturnier der NSC-Damen lockte Samstag zahlreiche Teams ins Sportzentrum am Neusiedlersee. St. Pölten bekam es in Gruppe A mit den Lokalmatadorinnen sowie Bad Sauerbrunn, Bratsilava und dem FC Favoriten zu tun. Der SKN II, angeführt von Kapitänin Birgit Muck, machte auch bei diesem Turnier der Bezeichnung „Jungwölfinnen“ alle Ehre. Dem Fehlstart gegen Bad Sauerbrunn folgten ein Remis gegen Bratislava sowie zwei Siege zum Abschluss der Gruppenphase. Damit landete man auf Rang 2 der Gruppe A und musste im Halbfinale gegen Altera Porta ran, welches die Jungwölfinnen mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Das Finale gegen den ungarischen Klub Kelen war mit 3:0 eine klar Sache für Birgit Muck und Co, womit sich der SKN II den Hallentitel sicherte.

Auch in Neusiedl am See wurde eine SKN-Schlussfrau zur Torhüterin des Turniers gewählt, die erst 13-jährige Marlene Billwein zeigte trotz ihres jungen Alters eine reife Leistung und war ein wichtiger Baustein des SKN-Erfolgs beim Hallenturnier im Burgenland. Bereits am kommenden Samstag geigen die Jungwölfinnen erneut in der Halle, dann beim Hallenturnier des SC Göttlesbrunn – Arbesthal.

1. Internationales Hallenturnier – Neusiedl am See
1. SKN St. Pölten Frauen II
2. SC Kelen (Ungarn)
3. Altera Porta
4. NMSK Bratislava (Slowakei)
5. SC Neusiedl am See

Beste Torhüterin des Turniers: Marlene Billwein (SKN St. Pölten Frauen II)