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Punkteteilung in Graz-Messendorf

Das Topspiel der Runde gegen Sturm Graz begann gewohnt: Leonarda Balog machte in Minute 7 das 1:0 fĂŒr die St. Pöltnerinnen. Dann jedoch drehten die Grazerinnen vor heimischem Publikum auf und erzielten den Ausgleich. Nachdem nach Seitenwechsel kein Team mehr nachlegen konnte, teilten sich beide Vereine die Punkte im ORF-Livespiel. Nun steht die LĂ€nderspielpause auf dem Programm.

In der Spieltagsvorschau auf meinfussball.at fasste Redakteur Wolfgang Wallner die Ausgangslage vor dem Topsiel der Runde im Westernklischee mit „High Noon in der Steiermark“ passend zusammen. Und beide Seiten gingen, so wie die Revolverhelden frĂŒherer Zeiten, furchtlos in die Partie. Die Wölfinnen aus St. Pölten gingen in Minute sieben mit 1:0 in Front, per Kopf setzte Leonarda Balog eine Flanke von MikolajovĂĄ an die Stange, im nachsetzen netzte die kroatische Teamspielerin zu FĂŒhrung der GĂ€ste ein. Der RĂŒckschlag war jedoch ein Weckruf fĂŒr die Grazerinnen, die nun mutig agierten und durch Hillebrand nach einer halben Stunde ausgleichen konnten.

Packendes Spiel mit Riesenchancen auf beiden Seiten
Durch Mateja Zver und KapitĂ€nin Jasmin Eder prĂŒften die GĂ€ste kurz nach Wiederbeginn Sturm-Torfrau El Sherif, die jedoch einen exzellenten Tag erwischte, ebenso wie ihr GegenĂŒber Isabella Kresche. Danach waren die Grazerinnen dem Siegtreffer jedoch nĂ€her als die St. Pöltnerinnen, mehrmals fehlten nur wenige Zentimeter zum zweiten Torjubel an diesem Tag. Die beste Möglichkeit rettete Julia Tabotta in Minute 71 auf der Linie, wenig spĂ€ter war Kresche bei einem Maierhofer-Weitschuss zur Stelle und hielt den Punktgewinn fest. FĂŒr die Wölfinnen war es der erste Punktverlust in der Liga seit dem 1:1 gegen Altenmarkt, im April 2019. Defensiv zeigten sich beide Teams stark, was auch Trainerin Liese Brancao im TV-Interview nach Schlusspfiff anmerkte. „Das Remis war verdient fĂŒr beide Vereine“, so die Brasilianerin.

Die Trainerin kĂŒndigte in der nun anstehenden LĂ€nderspielpause jedoch auch eine detaillierte Analyse des Spiels an, um 31. Oktober, in der NV Arena gegen Altach, gestĂ€rkt in das letzte Heimspiel der Herbstsaison 2021 gehen zu können.

Planet Pure Frauen Bundesliga – 7.Runde
SK Sturm Graz – spusu SKN St.Pölten 1:1 (1:1)
Aufstellung: Isabella Kresche, Anna Bereuter, Alexandra Biroova, Leonarda Balog, Adina Hamidovic (46.Min. Julia Tabotta), Jasmin Eder, Isabelle Meyer (46.Min. Jennifer Klein), Maria Mikolajova (71.Bernadett Zagor), Mateja Zver, Melanie Brunnthaler, Stefanie Enzinger (77.Min. Lisa Marie Makas)

Tor: Leonarda Balog (9.Min.)

Erst nach Seitenwechsel machen die Grazerinnen den Sieg perfekt
Den Dreier gegen St. Pölten fuhren im Anschluss die AKA Steiermark-Sturm Graz gegen die Jungwölfinnen ein. Nach einer torlosen ersten HĂ€lfte verwertete Leonie Christin Tragl kurz nach Wiederbeginn einen Abpraller von Melanie Messner zum 1:0 fĂŒr die Gastgeberinnen. Die Elf von Kurt Lapiere tat sich schwer gegen die Grazerinnen und fing sich wenig spĂ€ter den zweiten Gegentreffer des Tages. Weitere Treffer konnten die Jungwölfinnen in der Folge zwar verhindern, am Ende stand jedoch die zweite Saisonniederlage. Zwei Runden vor dem Ende des Herbstdurchgangs liegt man damit auf Rang fĂŒnf in der Tabelle. Nach der LĂ€nderspielpause kommt Tabellennachbar AKA Vorarlberg – Altach nach St. Pölten.

ÖFB Future League – 7.Runde
AKA Steiermark – Sturm Graz – spusu SKN St.Pölten II 2:0 (0:0)
Aufstellung: Melanie Messner, Leonie MĂŒller (73. Aida Imocanin), Paulina Stefanie Reitbauer (46. Laetitia Barabas), Johanna Haag, Leonie MĂŒnster (63. Yvonne Oppenauer), Selina Bernadette Schafhauser, Viktoria Birglechner, Mariella Falkensteiner, Helena Haag (46. Juliette Silvana Schafhauser), Tea Krznaric, Alina Schönbauer (73. Verena Weintögl)