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Lehrreicher Test in Budweis

Eine Stunde agierte man auf Augenhöhe mit Slavia Prag, in den letzten 30 Minuten machten die Tschechinnen jedoch den Sack zu und erhöhten auf 6:0. Die NeuzugÀnge des SKN zeigten gleich in ihrem ersten Spiel eine ansprechende Leistung. Samstag geht es in die Steiermark, wo Turbine Potsdam zum Tanz bittet.

Topmotiviert ging es fĂŒr die Wölfinnen Sonntagmorgen nach Budweis, wo man im ersten Test der Sommervorbereitung auf die tschechischen Vizemeisterinnen von Slavia Prag traf. Und die spusu SKN St. Pölten Frauen begannen stark, machten in den ersten Minuten gehörig Druck auf das gegnerische Tor. Der erste ernstzunehmende Angriff von Slavia weckte die Tschechinnen jedoch auf, die in der Folge fĂŒr Gefahr vor dem Tor des SKN sorgten und sich nach 23 Minuten mit dem FĂŒhrungstreffer selbst belohnten. Vor dem Ende des ersten Drittels (gespielt wurden 3x 30 Minuten) setzte Julia Hickelsberger noch einen Ball an die Außenstange. Beide Teams boten in der ersten halben Stunde eine flotte Partie, der SKN hebelte die Abwehr von Slavia Prag mit hohen, weiten BĂ€llen immer wieder aus.

NeuzugÀnge zeigten ihre Klasse
Nach einer kurzen Besprechungs- sowie Trinkpause kamen beide Mannschaften gestĂ€rkt zurĂŒck aufs Feld. Auch in den zweiten 30 Minuten agierten die Wölfinnen mit viel Selbstvertrauen. Mateja Zver hatte an diesem Tag mehrere Möglichkeiten, brachte den Ball jedoch nicht im Tor unter. Nach einer Drangphase des SKN, in der man Slavia tief in die eigene HĂ€lfte zurĂŒckdrĂ€ngte, entschied die Schiedsrichterin wenig spĂ€ter auf Handelfmeter fĂŒr die Pragerinnen. Den Strafstoß berĂŒhrte Melissa Abiral zwar noch leicht mit der Hand, die Tschechinnen jubelten jedoch ĂŒber das 2:0 nach 40 Minuten. Erfreulich war Sonntag die Leistung der NeuzugĂ€nge. Isabelle Meyer agierte im Mittelfeld sehr umtriebig und bereitete mit ZauberpĂ€ssen einige gute Möglichkeiten vor, Leonarda Balog bot in der Defensive eine gute Figur. Maria Mikolajova kannte die ehemaligen Rivalinnen von Slavia Prag noch aus dem Vorjahr, als sie bei Sparta spielte, die Slowakin zeigte eine solide Leistung bei ihrem ersten Gastspiel in den SKN-Farben.

Turbine Potsdam als nÀchster Gegner
Im dritten Drittel boten die St. Pöltnerinnen so ziemlich die jĂŒngst mögliche Elf auf. Trotz der Unerfahrenheit zeigte die Elf in der letzten halben Stunde keine Angst vor großen Namen. Immer wieder konnte man mit schnellen PĂ€ssen Zver und Nagy in Szene setzen. Den Wölfinnen blieb an diesem Tag jedoch ein Torerfolg verwehrt, da auch die gegnerische TorhĂŒterin oftmals in letzter Not rettete. In den letzten 30 Minuten der Partie machte Slavia das Ergebnis der Begegnung deutlich, erhöhte nach 68 Minuten auf 3:0 und legte danach noch drei weitere Treffer nach. Schlussendlich gewannen die Tschechinnen mit 6:0. Samstag mĂŒssen die Wölfinnen nach Haus im Ennstal, wo mit Turbine Potsdam ein weiterer schwerer Brocken auf den SKN wartet.

1.Vorbereitungsspiel
SK Slavia Praha – spusu SKN St.Pölten 6:0 (1:0/1:0/4:0 – 3×30 min)
Aufstellung: Abiral (61.Min. Kresche), Tabotta (31.Min. Kurz, 71. Min. Biroova), Biroova (61.Min. Eder), Balog,(61.Min. Croatto), Croatto (31.Min. Sauer), Eder (31.Min. Zver), Mikolajova (61.Min. Tabotta), Meyer (61.Min. Scharnböck), Hickelsberger (61. Min. Nagy), Scharnböck (31.Min. Schasching), Zagor (31.Min. Enzinger)

 

Alle Bilder: Tom Seiss