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„Ich freue mich sehr, Teil dieses Teams zu sein“

Seit Sommer trägt Anna Bereuter den Dress der Wölfinnen aus St. Pölten. Die Abwehspielerin stellte ihr großes Talent unter Beweis und zeigte, dass sie mehr ist als nur eine Alternative auf der Bank. Wir haben uns mit der jungen Vorarlbergerin unterhalten.

Erstmal herzlich willkommen bei den Wölfinnen, Anna! Du hast nun schon einige Wochen beim spusu SKN in den Knochen und warst auch bei den ersten Tests der Sommervorbereitung am Platz. Was ist dein erster Eindruck vom Team und wie gut wurdest du von der Mannschaft aufgenommen?
Erst einmal vielen Dank, ich freue mich sehr, Teil dieses Teams zu sein. St. Pölten ist eine Mannschaft mit einer sehr hohen Qualität und enormen Ehrgeiz. Die Mädels haben mich von Anfang an super aufgenommen und ich fühle mich bereits sehr wohl im Team. Ich bin froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben und freue mich auf das neue Kapitel.

Kanntest du vor deinem Wechsel nach St. Pölten bereits einige deiner aktuellen Teamkolleginnen?
Durch vorherige Duelle zwischen Vorderland und dem SKN waren mir viele Gesichter bereits bekannt. Kontakt hatte ich zu Melanie Brunnthaler, die mit mir gemeinsam im U19-Nationalteam gespielt hat.

Für dich war der Wechsel zu einem Team im Osten Österreichs ein logischer Schritt, da du ab Oktober in Wien Sportwissenschaft studierst. Wie kam der Kontakt zu den spusu SKN Frauen zustande und gab es noch weitere Klubs, die an einer Verpflichtung interessiert gewesen sind?
Neben weiteren österreichischen Klubs hätte ich noch die Möglichkeit gehabt, Probetrainings im Ausland zu absolvieren. Als der Kontakt dann aber über unsere Sportliche Leiterin, Liese Brancao, zum SKN entstanden ist, fiel die Entscheidung schnell auf St. Pölten. Ich denke dieser Schritt hilft mir, mich weiterzuentwickeln und auch neue Erfahrungen sammeln zu können.

 

Schon mit Vorderland traf Anna in den letzten Jahren mehrmals auf die Wölfinnen.

 

Du wurdest bei der Vollzugsmeldung deines Transfers in den Medien als Riesentalent angekündigt. Diese Auszeichnung ist zwar schön, bringt aber auch zahlreichen Druck mit sich. Wie gehst du damit um und lässt du dich überhaupt von solchen Bezeichnungen beeindrucken?
Es ist schön und natürlich freut es mich so etwas zu lesen bzw. zu hören. Ich selbst probiere aber mit solchen Aussagen vorsichtig umzugehen.

In bislang fünf Duellen gegen Vorderland gab es zwar für dich und deine ehemaligen Teamkolleginnen keinen Punktgewinn gegen St. Pölten, allerdings habt ihr jedesmal gut dagegengehalten und die Wölfinnen ärgern können. Was fehlt deinem Ex-Team noch zur Überraschung gegen Jasmin Eder und Co.?
In den Duellen gegen St. Pölten waren immer wieder gute Ansätze dabei, doch die Erfahrung und letzte Konsequenz hat oft gefehlt. Gerade einem Team wie es der SKN ist, tritt man mit viel Respekt gegenüber, wobei dieser am einen oder anderen Tag vielleicht etwas zu groß war. Ich denke, dass die Spielerinnen aus diesen Partien Erfahrungen sammeln konnten, die ihnen in den nächsten Begegnungen vielleicht einen Vorteil verschaffen können.

In der Geschichte der spusu SKN Frauen gab es bereits Brasilianerinnen, US-Amerikanerinnen, Schweizerinnen, Tirolerinnen oder auch Kärntnerinnen und Salzburgerinnen. Spielerinnen aus Vorarlberg waren bei den Wölfinnen bislang Mangelware. Warum denkst du ist dem so? An Talenten mangelt es dem kleinsten Bundesland Österreichs ja keinesfalls.
Eine sehr gute Frage. Ich denke, dass der Schritt doch ein ziemlich großer ist und Überwindung braucht. Viele meiner Ex-Teamkolleginnen sind bereits im Berufsleben angekommen und somit in gewisser Art und Weise an Vorarlberg gebunden. Ich denke aber, dass die jungen Talente in der Zukunft eine große Rolle spielen werden und wahrscheinlich über den ein oder anderen Namen gesprochen wird.

 

Bei ihren ersten Auftritten im SKN-Dress stellte Anna ihr Können unter Beweis und schreckte auch vor großen Namen nicht zurück.

 

Du bist erst seit wenigen Wochen in St. Pölten, hast du dir die niederösterreichische Landeshauptstadt schon etwas ansehen können und welches ist dein Lieblingsplätzchen in St. Pölten?
Bisher habe ich leider noch nicht so viel von St. Pölten gesehen. Die meiste Zeit halte ich mich in Wien auf, da ich dort auch wohne. Wenn ich mir aber einen Lieblingsort aussuchen müsste, wäre das der See beim Sportzentrum.

Die neue Saison beginnt im September, was sind deine Ziele bei den Frauen des spusu SKN St. Pölten und welche Ziele verfolgst du persönlich?
Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die anstehende Zeit mit der Mannschaft. Das große Ziel ist natürlich die Meisterschaft und den ÖFB-Cup zu gewinnen. Ich persönlich möchte mich so schnell wie möglich im Team integrieren und Spielminuten sammeln.