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Erneuter Viererpack gegen Sturm Graz

Wie schon letzte Woche im Cup erzielte der SKN gegen Sturm Graz auch zum RĂŒckrunden-Auftakt der Meisterschaft vier Treffer gegen die Elf von Coach Christian Lang. Damit baute der SKN den Vorsprung in der Tabelle auf sechs ZĂ€hler aus, verweigerte allerdings frĂŒhzeitige Gratulationen zum neuerlichen Meistertitel.

„Never change a winning Team“ – dieser Formel vertraute das Betreuerteam auch im zweiten Spiel gegen Sturm Graz innerhalb von sieben Tagen. Eine Woche nach dem Cup stand diesmal die Begegnung in der Liga auf dem Programm. Knapp 150 Zuseher in Böheimkirchen bekamen bei Traumwetter auch einige Traumtore zu sehen. Den Startschuss legte Neuzugang Julia Hickelsberger nach acht Minuten mit ihrem schwĂ€cheren, linken Fuß, wenig spĂ€ter besorgte die Nationalteamspielerin auch das 2:0. Die Vorarbeit leistete Nicole Sauer, sie ließ auf ihrem Weg in den gegnerischen Strafraum drei Sturm-Spielerinnen stehen und legte quer zur Teamkollegin, die nur den Fuß hinhalten musste. Der SKN hatte das Spiel im Griff, auf der Gegenseite wurde die ohnehin dĂŒnne Personaldecke erneut auf die Probe gestellt. SĂ€mtliche Wechsel der Grazerinnen wurden in HĂ€lfte eins aufgebraucht. Eine unachtsame Minute der Gastgeberinnen fĂŒhrte zum Anschlußtreffer der GĂ€ste, Uka eroberte den Ball im Mittelkreis und versenkte den Ball aus gut 25 Metern im Tor von Olsen – 2:1.

Olsen mit zwei Glanzparaden nach einer guten Stunde
Den ersten Wechsel vollzogen die Wölfinnen nach einer Stunde, als Laura Krumböck Nicole Sauer ersetzte. Auf dem Feld war zu diesem Zeitpunkt bereits alles in trockenen TĂŒchern. Erst ließ Mateja Zver mit einem gefĂŒhlvollen Heber Torfrau Kristler keine Chance, die Grazerin konnte anschließend einen Elfmeter von Spielertrainerin Fanni VĂĄgĂł zwar erst abwehren, war im Nachschuss dann allerdings ohne Chance. In der Zwischenzeit hatte sich auch Hilde Gunn Olsen ausgezeichnet und wehrte zwei gefĂ€hrliche SchĂŒsse innerhalb weniger Sekunden ab. Ein Ausgleich hĂ€tte der Partie vielleicht nochmal zusĂ€tzlich an Spannung gebracht, so jedoch fuhren die St. Pöltnerinnen einen ungefĂ€hrdeten 4:1-Sieg ein und zogen damit Verfolger Sturm in der Tabelle auf sechs ZĂ€hler davon.

Nach dem Spiel gratulierten einige Fans bereits zum Meistertitel, davon will man seitens des SKN allerdings noch nichts wissen: „Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber es sind noch acht Runden zu spielen, in denen noch einiges passieren kann. Sicher sieht es aktuell gut aus, aber durch sind wir noch nicht!“, so KapitĂ€nin Jasmin Eder nach der Begegnung.

PLANET PURE FRAUEN Bundesliga – 10.Runde
SKN St.Pölten Frauen – SK Sturm Graz 4:1 (2:1)
Aufstellung: Hilde Gunn Olsen, Nicole Sauer (63. Laura Krumböck), Gina Babicky, Fanni Vago, Alexa Gabrielle Ben (69. Annabel Schaschin), Julia Hickelsberger, Alexandra Biroova, Julia Tabotta, Mateja Zver, Jasmin Eder, Stefanie Enzinger (74. Bernadett Zagor)

Tore: Julia Hickelsberger (8., 20.), Mateja Zver (58.), Fanni Vago (64.); Modesta Uka (38.)

 

Alle Bilder: Tom Seiss