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Bild: Tom Seiss

Die Reise beginnt

Gleich am ersten Spieltag bekommen es die Wölfinnen mit Gastgeber Ljuboten zu tun, die erstmals in der UEFA WomenÂŽs Champions League am Start sind. Die St. Pöltnerinnen möchten heuer erstmals in die Gruppenphase vordringen, das Turnier in Skopje soll dabei der Auftakt zu einer langen Europatournee fĂŒr die österreichischen Meisterinnen sein.

Am Feiertag heben die spusu SKN Frauen ab in Richtung Skopje, wo Donnerstag und Sonntag richtungsweisende Spiele fĂŒr die Wölfinnen auf dem Programm stehen. Nach dem frĂŒhen Aus im letzten Jahr unternimmt die Elf von Trainerin Liese Brancao neuerlich einen Anlauf auf den erstmaligen Einzug in die Gruppenphase der UEFA WomenÂŽs Champions League – der ersten Hauptrunde dieses Bewerbs. Statt dem Meister aus Italien bekommt man es diesmal mit den Champions aus Bulgarien, Weißrussland und Nordmazedonien zu tun. Aber auch diese Gegner mĂŒssen erst bezwungen werden! Wir werfen einen Blick auf unsere Gegnerinnen in der Qualifikationsgruppe 9.

ĆœFK Ljuboten (Nordmazedonien): Nach langen Jahren ohne große BerĂŒhrungspunkte zwischen Nordmazedonien und Österreich nahmen in den letzten Jahren direkte Duelle beider Nationen merklich zu. 2018 bezwang Salzburg in der CL-Quali KF Shkendija 79 souverĂ€n, Österreichs Herren-Nationalteam traf nicht nur in der Qualifikation fĂŒr die EM 2020 auf Nordmazedonien, sondern auch beim Großereignis selbst. Sowohl bei der laufenden WM-, als auch bei der letzten EM-Qualifikation, trafen die ÖFB-Frauen auf das Team von Nordmazedonien und im letzten Jahr war mit Kamenica Sasa ein Klub aus der Republik Nordmazedonien in der Qualifikationsgruppe der St. Pöltnerinnen. Der Verein aus Kamenica wurde in der letzten Saison jedoch als Meister von Ljuboten abgelöst. Daher ist das Duell am kommenden Donnerstag gegen die spusu SKN Frauen fĂŒr Ljuboten die Premiere in der Königsklasse. Um sich beim ersten Auftritt bestmöglich zu prĂ€sentieren, verstĂ€rkte man sich hauptsĂ€chlich mit Akteurinnen aus der heimischen Liga und schaffte mit Maysa Delgado Benedito einen Transfercoup aus Brasilien. Die 27-jĂ€hrige kam von Ipatinga, in der dritthöchsten Spielklasse Brasiliens.

Dinamo-BGU Minsk (Weißrussland): Dinamo gewann in den letzten beiden Jahren die weißrussische Frauenliga und steht auch in der laufenden Spielzeit zu Saisonhalbzeit an der Tabellenspitze, hĂ€lt nach 16 Ligaspielen bei 110 Saisontoren! In Weißrussland wird die Liga als Jahresmeisterschaft ausgetragen, daher geht Dinamo mit jeder Menge Pflichtspielerfahrung in die Champions League-Quali. Coach Yuri Maleev kennt das harte Pflaster des Spitzensports aus eigener Erfahrung, absolvierte in den 90er-Jahren neun EinsĂ€tze fĂŒr die weißrussische Nationalmannschaft. Im Kader von Dinamo stehen Akteurinnen aus Weißrussland und Russland. Allerdings finden sich in der aktuellen Elf auch Teamspielerinnen aus SĂŒdafrika, Kamerun und der ElfenbeinkĂŒste Irland, die es ganz besonders zu beobachten gilt. FĂŒr Dinamo wird es der zweite Auftritt in der Königsklasse, im Vorjahr scheiterte man im Halbfinale der Qualifikation an Apollon Limassol und bezwang im kleinen Finale Swansea mit 2:0.

Lokomotiv Stara Zagora (Bulgarien): Die „Eisenbahnerinnen“, so der Spitzname des Vereins, holten in der abgelaufenen Saison erstmals den Meistertitel und lösten NSA Sofia ab. Wie sehr man die Liga dominierte zeigt sich beeindruckend am TorverhĂ€ltnis: Mit 146 Volltreffer in 22 Spielen war Stara Zagora, die fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt des Landes, zielsicher. Der Traum vom Double blieb jedoch aus, im Endspiel des nationalen Pokals unterlag man Sofia mit 0:2. Das Auftaktspiel gegen Dinamo wird fĂŒr die Bulgarinnen ebenfalls die Premiere in der UEFA WomenÂŽs Champions League, bei der man sich bestmöglich prĂ€sentieren möchte.

UEFA Women®s Champions League 2022/23 – 1. Qualifikationsrunde

Qualfikationsgruppe 9 (in Ljuboten, Nordmazedonien)
spusu SKN St. Pölten Frauen (Österreich)
ĆœFK Ljuboten (Nordmazedonien)
Dinamo-BGU Minsk (Weißrussland)
Lokomotiv Stara Zagora (Bulgarien)

Halbfinale (Donnerstag, 18. August 2022)
11.00 Uhr: Dinamo-BGU Minsk – Lokomotiv Stara Zagora
17.00 Uhr: ĆœFK Ljuboten – spusu SKN St. Pölten Frauen

Finale (Sonntag, 21. August 2022)
11.00 Uhr: Endspiel um den Aufstieg in die zweite Qualifikationsrunde
17.00 Uhr: Spiel um Platz  3