Dreier gegen Südburgenland war ein hartes Stück Arbeit
Lange taten sich die Wölfinnen schwer in Stegersbach, Südburgenland stand kompakt und ließ kaum gefährliches zu. Einem Elfmetertor von Jennifer Klein folgte der Ausgleich von Lilla Sipos. Nach der Pause sorgten Peneua und Matavkova jedoch für drei Zähler in Burgenland. Drei Zähler, die auch das Future League Team aus der Fremde entführte.
Das Spiel in Stegersbach begann mit einer Trauerminute für Alexandra Wimmer. Die Spielerin von BW Linz/Union Kleinmünchen kam vor wenigen Tagen bei einem Verkehrsunfall ums Leben, beide Mannschaften trugen daher als Zeichen der Solidarität eine schwarze Trauerschleife. Im Spiel selbst sorgte Lisa Ebert für das erste Ausrufezeichen, hämmerte den Ball aus der Distanz an die Querlatte. Kurz darauf jedoch brachte Marie-Kristin Leitner Sarah Mattner im Strafraum zu Fall, Schiedsrichterin Sara Telek entschied auf Strafstoß. Der Jubel über den Führungstreffer von Jennifer Klein vom Punkt hallte jedoch nur kurz, Lilla Sipos ließ ihre Klasse aufblitzen und glich wenig später aus – 1:1.
Die St. Pöltnerinnen mühten sich in der Folge, fanden kein Mittel gegen die dicht gestaffelte Südburgenland-Abwehr. Die Minuten verstrichen und so langsam glaubten die ersten in Stegersbach an einem möglichen Punktgewinn der SPG Südburgenland/Hartberg gegen die Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Diese schlugen jedoch eiskalt zurück und legte innerhalb von nur 71 Sekunden zwei Treffer nach. Erst verwandelte Leila Peneau vom Punkt, dann war Ludmila Matavkova zur Stelle. Die Slowakin sorgte mit ihrem zehnten Saisontreffer für die Entscheidung in Stegersbach. Zum Abschluss des Grunddurchgans gibt´s am Karsamstag noch das Nachtragsspiel gegen BW Linz/Union Kleinmünchen in der NV Arena.
ADMIRAL Frauen Bundesliga 2025/26 – 18. Runde
SPG Südburgenland/Hartberg – SKN St. Pölten Frauen 1:3 (1:1)
Aufstellung: Carina Schlüter, Lisa Ebert, Jennifer Klein, Agathe Ollivier (64. Izabela Krizaj), Magdalena Rukavina (46. Tea Vracevic), Leila Peneau, Ludmila Matavkova (77. Lara Vadasz), Diana Lemesova, Sarah Mattner-Trembleau, Carina Brunold, Amelie Woelki (64. Andrea Glibo)
Tore: Jennifer Klein (10./Elfmeter), Leila Peneau (70./Elfmeter), Ludmila Matavkova (71.)
Future-League-Team macht den vollen Erfolg perfekt
Direkt im Anschluss matchten sich die Jungwölfinnen mit Südburgenland/AKA BFV. Auch hier benötigte es einen Elfmeter, den Emma Scheuher sicher zur Führung der Gäste aus St. Pölten verwandelte. Zu Beginn der Schlussviertelstunde machte Chiara Schlaffer den Deckel drauf und setzte mit dem 2:0 den Schlusspunkt hinter einem spannenden Spiel. Durch den Sieg über die Südburgenländerinnen überholten die Jungwölfinnen die AKA OÖ und kletterten auf Tabellenplatz 6, nächste Woche kommt es zum direkten Duell gegen die Oberöstereicherinnen.


