shopping-bag 0
Items : 0
Subtotal : 0.00
View Cart Check Out

Überzeugende Vorstellung im Ländle

Der 9:1-Erfolg der Wölfinnen in Altach bot nicht nur den höchsten Meisterschaftssieg der SKN Frauen seit drei Jahren, sondern auch Ausschlüsse, Comeback-Treffer und damit den anwesenden Zusehern jede Menge Action.

Anstoß im Schnabelholz Stadion war um 12.45 Uhr doch die Wölfinnen zeigten sich hellwach. Nach 55 Sekunden verwandelte Sarah Mattner einen Stanglpass von Carina Brunold zur frühen Führung der Gäste aus St. Pölten. Und in dieser Tonart ging es weiter: In Minute 10 erhöhte Leila Peneau zum 2:0, ehe Sarah Mattner in den darauffolgenden Minuten zwei weitere Treffer nachlegte und auf 4:0 stellte. Doch noch vor der Pause musste auch Carina Schlüter hinter sich greifen und den Ball aus dem Netz fischen, Petra Mikulica ließ mit dem Anschlusstreffer die Hoffnungen der Altacherinnen nochmals aufkeimen und Altach zeigte sich bei Angriffen gefährlich. Das Tor der Kroatin sollte jedoch das einzige der Gastgeberinnen an diesem Tag bleiben.

So actionreich die ersten 45 Minuten auch waren, die zweite Hälfte stand ihr in nichts nach. Nach etwas mehr als einer Stunde drehten die Gäste abermals auf und sicherten mit drei weiteren Treffern innerhalb von nur sechs Minuten drei Punkte ab. Mit Beginn der Schlussviertelstunde waren die Gastgeberinnen des SCR Altach nur noch zu zehnt, Schiedsrichter Armin Talic zeigte Lea Marie Reisinger kurz zuvor die gelb-rote Karte. Und St. Pölten war trotz der souveränen Führung weiter in Torlaune. Erst stellte Carina Brunold auf 8:1, der letzte Treffer des Spiels war dann ein ganz besonderer: Mit dem 9:1 setzte Andrea Glibo nicht nur den Schlusspunkt hinter der Partie, sondern auch ihr allererstes Tor nach ihrer langen Verletzungspause. Für die Zeitspanne vom Comeback bis zum Torjubel benötigte die kroatische Teamspielerin insgesamt nur 44 Minuten. In der Schlussphase feierte zudem Lara Vadasz ihr Debüt im A-Team des SKN.

Der Kantersieg in Altach war ein wichtiges Zeichen der Wölfinnen in Richtung Konkurrenz. Es war zugleich auch das erste Spiel mit neun oder mehr Treffer seit knapp drei Jahren, damals bog man im Derby den SKV Altenmarkt in der NV Arena mit 16:0. SKN-Coach Laurent Fassotte zeigte sich mit der Leistung des Teams sehr zufrieden: „Unser Pressingspiel war heute sehr stark, das war ein wichtiger Faktor zum Sieg. Unsere Zielsetzung bis zum Ende des Grunddurchgangs bleiben weiterhin zwölft Punkte, einen ersten Meilenstein dafür haben wir heute eindrucksvoll gesetzt“, so der Belgier. Kommenden Freitag gibt´s ab 20.15 Uhr das Heimspiel gegen den LASK in der NV Arena.

ADMIRAL Frauen Bundesliga 2025/26 – 16. Runde
SCR Altach – SKN St. Pölten Frauen 1:9 (1:4)
Aufstellung: Carina Schlüter, Tea Vracevic (46. Andrea Glibo), Lisa Ebert, Jennifer Klein, Agathe Ollivier (58. Izabela Krizaj), Magdalena Rukavina (58. Ludmila Matavkova), Leila Peneau, Fanni Nagy, Sarah Mattner (75. Lara Vadasz), Carina Brunold, Amelie Woelki (46. Diana Lemesova)
Tore: Sarah Mattner (2., 12., 16., 65.), Leila Peneau (10.), Carina Brunold (64., 75.), Ludmila Matavkova (70.), Andrea Glibo (79.)

Kein Happy End für Jungwölfinnen
Nach dem 2:0-Erfolg bei den Young Violets wollte die Elf von Peter Ganster in Altach nachlegen und neuerlich drei Zähler in der Fremde einfahren. Die Marschroute stimmte als Johanna Haag in Minute 54 die Führung für die Gäste aus St. Pölten erzielte. Die AKA Vorarlberg gab jedoch nicht auf und netzte in der Schlussminute der regulären Spielzeit zum 1:1-Endstand aus. In der Tabelle liegen die Jungwölfinnen damit weiterhin auf dem siebten Platz, doch schon am kommenden Freitag könnte man im direkten Duell punktemäßig mit Tabellennachbar LASK gleichziehen.