Bittere Niederlage in Wien-Favoriten
Einem vergebenen SKN-Elfmeter im Spitzenspiel gegen die Wiener Austria folgte der Doppelschlag der Veilchen. Zwar verkürzten die Wölfinnen wenig später, am Sieg der Wienerinnen war jedoch nicht zu rütteln. „Enttäuschend“ fauchte Coach Laurent Fassotte nach Schlusspfiff ins Mikrofon, sein Team liegt nun sechs Zähler hinter Leader Austria.
Analog zur Herren-Bundesliga startete auch die Admiral Frauen Bundesliga am Wochenende ins Frühjahr. Bei den Frauen war stand jedoch keine reguläre Runde am Programm, sondern der Nachtrag zwischen Leader Austria Wien und Verfolger SKN St. Pölten. Und vor allem die Wölfinnen aus Niederösterreich waren gezwungen zu punkten, möchte man die Tabellenführung nicht aus den Augen verlieren. Und vor allem in der erste Hälfte agierten beide Teams vorsichtig, wollten dem Gegner durch Fehler keine Möglichkeiten zum Abschluss geben. So ging es zur Pause torlos in die Kabine.
Hälfte zwei begann mit einem Paukenschlag: Carina Wenninger brachte Carina Brunold im Strafraum zu Fall, Schiedrichterin Fabienne Hofer zeigte auf den Punkt. Beim Elfmeter blieb jedoch Austria-Torfrau Siegerin gegen SKN-Kapitänin Jennifer Klein. Danach überschlugen sich jedoch die Ereignisse: Erst köpfte Kirchberger eine Flanke zum 1:0 für die Austria ein, zwei Minuten später wurde Schiechtl sträflich alleine gelassen und erhöhte auf 2:0 für die Gastgeberinnen. Zwar kamen die Wölfinnen durch einen Treffer von Carina Brunold nochmal heran, die Punkte blieben bei der Wiener Austria.
Coach Laurent Fassotte zeigte sich nach Schlusspfiff niedergeschlagen: „Es ist enttäuschend. Wir haben gekämpft, wir haben alles versucht. Aber heute war es leider zu wenig“, so der Belgier. Damit liegen die Veilchen sechs Zähler in Front, am 22. Februar steht mit dem Duell gegen BW Linz/Kleinmünchen nicht nur die erste reguläre Frühjahrunde auf dem Programm, sondern auch das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026.
ADMIRAL Frauen Bundesliga 2025/26 – Nachtrag 12. Runde
FK Austria Wien Frauen – SKN St. Pölten Frauen 2:1 (0:0)
Aufstellung: Josefine Osigus, Tea Vracevic, Izabela Krizaj (75. Elli Seiro), Jennifer Klein, Agathe Ollivier, Magdalena Rukavina (38. Lisa Ebert), Leila Peneau (75. Diana Lemesova), Fanni Nagy, Ludmila Matavkova (80. Andrea Glibo), Sarah Mattner, Amelie Woelki (46. Carina Brunold)
Tor: Carina Brunold (78.)


