SKN II & Jugend – Der Herbst in Zahlen

Als Kapitänin Birgit Muck letztmals ein Spiel verpasste liefen die Wölfinnen noch unter dem Namen FSK Simacek St. Pölten am Voithplatz auf und wurden vom heutigen Pyhra-Coach Jürgen Boisits trainiert.  Auch im Herbst 2017 ging die Führungsspielerin der Jungwölfinnen über die volle Distanz und verzeichnete gemeinsam mit Teamkollegin Vanessza Nagy die meisten Einsatzminuten. Die Ungarin war mit zehn Treffern die torgefährlichste Spielerin beim SKN. Trotz eines schwierigen Halbjahres konnte die U15 den Abstand nach vorne gering halten und möchte im Frühjahr angreifen.


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Birgit Muck ist einmal mehr die Marathonfrau der Jungwölfinnen, die Führungsspielerin verpasste letztmals im November 2015 ein Spiel und war seit Beginn der Frühjahrssaison 2016 stets in der Startformation des Zweitliga-Teams zu finden. Seit der letzten Begegnung ohne die Altlengbacherin saßen vier verschiedene Co-Trainer auf der Bank des SKN II, vier Akteurinnen vom damaligen 4:0-Sieg in Graz sind aktuell noch im Kader der St. Pöltnerinnen. Gemeinsam mit der Kapitänin kam in der abgelaufenen Herbstsaison 2017 Neuzugang Vanessza Nagy auf die meisten Einsatzminuten, beide gingen in allen Begegnungen über die volle Distanz und verbuchen nach der Hinrunde 990 Minuten im Dress des SKN. Anna Rea kam mit 963 diesem Wert am nächsten. Besonders beachtlich: Bis auf Birgit Muck ist keine weitere Spielerin in den Top 10 volljährig!

 

Vanessza Nagy traf in der Hinrunde wie am Fließband und bezwang die gegnerische Torfrau ganze 10 Mal, dahinter klafft allerdings bereits eine große Lücke. Birgit Muck, Vanessa Praher, Sara Rankovic und Lara Felix erzielten je zwei Tore. Die lange Liste an verletzten Spielerinnen in beiden Kadern machte sich vor allem bei den Jungwölfinnen nach der Pause bemerkbar. Vor dem Seitenwechsel stieg man mit einem Torverhältnis von 14:10 noch leicht positiv aus, nach der Pause schwanden zusehends die Kräfte, vor allem in der Schlussviertelstunde musste man ganze acht Treffer hinnehmen und verlor so noch oftmals sichergeglaubte Zähler.

 

Zwei Wiener-Klubs führen „Jahrestabelle“ der 2. Liga Ost/Süd an

Die beste Mannschaft der 2. Liga Ost/Süd war der ASK Erlaa mit 41 Punkten im Kalenderjahr 2017, dahinter folgen mit Landhaus und Sturm zwei B-Teams der Bundesligisten. Beim Titelverteidiger aus St. Pölten reichte es am Ende nur zu Rang 4. Aufsteiger und Herbstmeister Horn sammelte in einer halben Saison sogar beinahe so viele Zähler wie Eggendorf im ganzen Jahr, das Team aus dem Süden Niederösterreichs ging im Kalenderjahr 2017 11-mal als Verlierer vom Platz. Ebenso oft verloren auch die Steierinnen aus Hof bei Straden, das sieglose Frühjahr sorgte schlussendlich für den Abstieg nach zwei Jahren 2. Liga Ost/Süd.

 

Übersicht Statistiken:

Meiste Einsätze: Birgit Muck, Vanessza Nagy (je11 Spiele)

Meiste Einsatzminuten: Birgit Muck, Vanessza Nagy (990 Minuten)

Meiste Tore erzielt: Vanessza Nagy (10 Tore)

Meiste Einwechslungen: Marlene Hörhan (3x)

Meiste Auswechslungen: Anna Rea, Viktoria Günay, Sarah Wronski, Claudia Wasser, Bernadett Zágor, Laura Krumböck, Jennifer Klein, Sandrine Sobotka, Julia Tabotta (je 1x)

Meiste Gelben Karten: Birgit Muck (2x Gelb) 

 

 

 

Nachwuchs mit schwierigem Halbjahr für U15

Trainerin Katharina Ehart und ihre Assistentin Kerstin Böhm blicken auf einen durchwachsenen Herbst zurück. Schon der Start ging mit einem 0:5 gegen Zöbern mächtig in die Hose, auch in der zweiten Runde blieb man daheim gegen Landhaus ohne Torerfolg und verlor mit 0:3. Den ersten Zähler erkämpfte sich das junge Team gegen Eggendorf, beim 3:3 holte man in Hälfte zwei einen Drei-Tore-Rückstand auf und glich kurz vor dem Ende sogar noch aus. Sämtliche Treffer gelangen Anja Perensky, die im Herbst mit sieben Toren auch torgefährlichste Spielerin der U15 war. Nichts zu holen gab es anschließend beim 1:5 sowie beim knappen 2:3 gegen die Wiener Vereine Altera Porta, bzw. Hörndlwald, bevor man in der achten Runde dem Tabellenzweiten aus Zöbern eine von nur zwei Saisonniederlagen zufügte. Valerie Birke Schagerl, Anja Perensky und Pia Gratz machten den 5:0-Sieg perfekt und rundeten ein starkes Spiel ab. Nach zwei weiteren punktlosen Spielen schaffte man mit dem 2:1 in Willendorf einen krönenden Abschluss, womit man sich für das Frühjahr eine gute Ausgangslage verschaffte, da der Rückstand auf die Tabellennachbarn Altera Porta, Willendorf (beide +5) und Hörndlwald (+2) gering gehalten werden konnte.

 

Im Herbst kamen folgende Spielerinnen zum Einsatz: Lea Bauer, Gloria Bayrhammer, Lea David, Denise Engelscharmüllner, Vanessa Figl, Christina Glück, Pia Gratz, Lisa-Marie Harauer, Katharina Kowald, Nathalie Macher, Anja Perensky, Alexandra Raidl, Sara Rankovic, Nathalie Reheis, Hanna Reishofer, Juliette Silvana Schafhauser, Selina Bernadette Schafhauser, Valerie Birke Schagerl, Sophia Scherb, Leonie Schreiblehner, Anna Lena Veit, Felicitas Wieser