Starkes Comeback rettet Österreichs U17 Remis

In beiden Spielen lag die ÖFB-Auswahl nach der ersten Hälfte zurück, anders als am Dienstag bezwang das junge Team Österreichs im zweiten Duell jedoch die isländische Torfrau und schaffte den Ausgleich. Nach der Generalprobe gegen Island gilt der Fokus von Teamchef Markus Hackl nun der Eliterunde, dort muss allerdings eine Leistungssteigerung her möchte man zur Endrunde in die Tschechische Republik.


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(Bild: Wolfgang Wallner)

Mit drei Jungwölfinnen im Kader trat die U17 von Teamchef Markus Hackl die Reise nach St. Veit an der Glan an, auf dem Plan standen in den vergangenen Tagen zwei Vorbereitungsspiele gegen Island.

 

Schon im ersten Duell zeigten die Insel-Kickerinnen dem jungen Nationalteam Österreichs ihre Grenzen auf und trafen mit ihrem robusten und aggresiven Spielstil den wunden Punkt der ÖFB-Auswahl. Da war es dann allerdings schon zu spät, denn am 0:2-Pausenrückstand änderte auch eine Leiustungssteigerung in der zweiten Halbzeit nichts mehr. Der Teamchef sah sein Team in den Hälfte zwei auf einer Höhe mit dem Gegner und war für das Rückspiel guten Mutes: "Es war heute ein guter Test, am Donnerstag wollen wir eine verbesserte Performance abliefern", so Hackl.

 

Donnerstagmittag glich das Bild jenem aus dem ersten Duell: Österreichs Elf geriet im ersten Durchgang in einen 0:2-Rückstand, raffte sich nach der Pause jedoch auf und kam durch den Anschlusstreffer von Lisa Kolb wieder an die Isländerinnen heran. Melanie Brunnthaler verwertete einen Stanglpass zum Ausgleich, in der Schlussphase fielen keine weitere Tore. Mit dem 2:2 zeigte das Team Moral und holte ein verdientes Remis. Auch diesmal war Teamchef Markus Hackl mit seinem Team zufrieden: „Island war ein starker Gegner, der mit viel Druck gepresst hat. Das Spiel war ein guter Test für die Eliterunde, wir werden unsere Lehren ziehen", so der Head Coach der Nachwuchsauswahl.

 

Die SKN-Spielerinnen sammelten bei den Duellen gegen Island kräftig Einsatzminuten, Evelin Kurz stand in beiden Begegnungen in der Startelf, Vanessa Kuttner hütete im ersten Spiel den Kasten. Torschützin Melanie Brunnthaler wurde Donnerstag von Anpfiff weg das Vertrauen geschenkt und kam im ersten Duell in der Schlussphase in die Partie.

 

Österreich als Gruppenkopf in Gruppe A

Um in der Eliterunde zu bestehen muss allerdings eine Leistungssteigerung her, ein Punkt aus zwei Spielen wird in den Niederlanden für die Österreicherinnen, die bei der Auslosung in Topf 1 gereiht wurden, sehr wahrscheinlich zu wenig sein. Gruppengegner Slowenien war bei der Auslosung der Eliterunde ebenso wie die Isländerinnen in Topf 3 gesetzt. Die Gastgeberinnen aus den Niederlanden wurden aus Topf 2 in die Österreicherinnen-Gruppe gelost, dazu gesellt sich noch die Schweiz. Nur die Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für die Endrunde in der Tschechischen Republik Anfang Mai. Die Eliterunde in den Niederlanden geht Ende März über die Bühne.